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Hier geht es zum Film:
04. August 2026 -
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Zufällig sah ich in einer Youtube Vorschau ein Foto eines spektakulären Wanderweges der an einer Felswand hing.
Dieses Bild machte mich neugierig und ich sah mir diesen Film an.
Gottseidank.
Da wollte ich hin.
Die Beschreibungen zum Film waren in Chinesisch. Somit wußte ich aber nicht, wo es diesen tollen Wanderweg gibt.
Also machte ich ein Bildschirmfoto und bemühte die Google rückwärts Bildersuche.
Ja, Google wurde fündig und ich danach auch.
Nachem wir in den Vorjahren in Afrika, Nordamerika und Südamerika waren,
wurde es mal wieder an der Zeit, eine Reise nach Asien zu machen.
Aber wohin?
Südwestlich in der Region Zhangjiajie sollte es diesen Weg geben.
…und dann durchforstete ich das Internet, bestellte bei verschiedenen China Spezialreiseveranstaltern deren Prospekte und kaufte ein paar Bücher.
Es dauerte Monate, bis dass ich eine Reiseroute zusammen gestellt hatte. Wir wollten nicht in die bekannten und von ausländischen Touristen überlaufenen Gebiete, sondern in Regionen, die im Ausland weniger bekannt sind.
Wuyuan Datong Jianbian Zhangjiajie Fenghuang und Yizang waren dann die auserwählten Regionen.
China ist riesig. Das merkte ich dann, als ich zum ersten Mal über Google Maps eine Route zusammen stellte.
Rund 6000 Kilometer kamen zusammen.
Zuerst dachte ich, dass 6000 Kilometer für eine Reise zu viel ist. Das wären mindestens 8 oder 9 Flüge. Für jeden Flug musste ich ja einen Tag Reisedauer einrechnen -
Dann fiel mir auf, dass die China-
Und wieder wurde ich schlauer. China hat in den letzten 20 Jahren rund 30000 Kilometer Hochgeschwindigkeitszugstrecken gebaut. Rund 120 Millionenstädte sind so untereinander verbunden. Das bedeutet wiederum, dass Entfernungen von rund 500 bis 700 Kilometern in rund 3 Stunden zu bewältigen sind.
Prima.
Neue Fragen tauchten auf.
Wie und wo erfahre ich, wann und welchen Zug ich auf welcher Strecke nehmen muss. Liegen die Bahnhöfe im Zentrum oder am Stadtrand? -
Dann fiel mir Lisa ein.
Lisa lernten wir 2018 in Shanghai kennen. Sie arbeitete dort freiberuflich als Reiseleiterin und Tourguide und begleitete uns mehrere Tage durch Shanghai.
So schrieb ich sie per Mail an und bekam rasch eine Antwort.
Ja, sie arbeitet noch als Tourguide und dass inzwischen in ganz China schrieb sie zurück.
Prima.
Nun musste ich nur noch herausfinden, zu welcher Jahreszeit das Wetter für unser Vorhaben am geeignetsten ist. Zum einen sollte es nicht viel regnen und zum anderem sollten auch die Temperaturen passen.
So kam ich schnell auf den Monat August. Im August sollte es in allen Regionen kaum regnen und dieTemperaturen schwankten im südlichen China zwischen 28 bis 32 Grad und im nördlichen China zwischen 25 bis 28 Grad.
Also bestes Reisewetter.
Nach der Tour durch China mussten aber auch noch 7 -
Aber auf Bali in Indonesien ist es im August trocken -
Aber Petra sagte mal, nach Bali möchte sie nicht mehr. Die überall gegenwärtige Gamelan Musik nervt sie.
Also nix Bali.
Östlich von Bali liegt die Nachbarinsel Lombok. Dort wird es wohl das gleiche Wetter im August geben. Somit stand das anschließende Badeziel auch fest: Lombok.
Prima.
Dann konnte ich mit der Planung der Details dieser Reise beginnen.
Irgendwann im Frühsommer 2025 trafen wir uns mit unseren Freunden Arno und Birgit.
Wir waren früher schon zusammen durch Tunesien, Venezuela, Papua Neuguinea, China, Vietnam, Thailand, Indien und Nepal gereist.
Irgendwie kamen wir auch wieder auf das Thema Urlaub zu sprechen und Birgit sagte, dass sie gerne noch einmal mit uns zusammen irgendwo hin reisen möchte.
Als ich sagte, dass ich gerade eine Reise nach China plane, waren sie nicht abgeneigt, sondern nach einer kurzen Übersicht der einzelnen Ziele sogar begeistert.
Somit stand fest, dass wir zu viert nach China reisen werden.
Da Lisa nun unsere Tourbegleitung sein wird musste unsere Tour durch China in Shanghai beginnen.
Leider gab es kaum Gabelflüge von Düsseldorf nach Shanghai und zurück von Lombok aus.
Bei Emirate Airlines fanden wir einen solchen Flug wobei die Teilstrecke Lombok nach Jakarta mit Garuda Indonesia durchgeführt wird. Da auch der Preis stimmte konnten wir diesen Flug wieder bei "Explorer Fernreisen" in Düsseldorf buchen.
Erfreulich war zudem, dass 3 der Flüge mit dem Airbus A380 durchgeführt werden. Das war auch ein Wunsch von Arno der so in Erfüllung ging.
Nun fehlte nur noch ein Zwischenflug von Shenzhen nach Lombok.
Die Suche nach einen solchen Flug zu vernünftigen Bedingungen und Preisen dauerte mehrere Tage.
Es gab keine Direktflüge. Alle Flüge waren immer mit einer Zwischenlandung auf einem Asiatischen Drehkreuz und mit einer Übernachtung verbunden.
Bei Trip.com fand ich dann ein Angebot ohne Übernachtung. Morgens los von Shenzen nach Kuala Lumpur mit China Southern Airlines und am Mittag weiter nach Lombok mit Batik Air, eine malaysische Billigairline -
Prima.
Nur in Jianbian und in Yizang fand ich nirgendwo ein Hotel. Beide Städte waren irgendwie im gesamten durchsuchten deutschsprachigen Internet verschwunden.
Das hatte ich dann Lisa geschrieben. Zwei Tage später schrieb mir Lisa zurück, dass sie in beiden Städten unsere Zimmer in Hotels buchen konnte.
Prima
Nun fehlte nur noch ein Hotel auf Lombok für unseren Badeaufenthalt.
Die besten Hotels dort gab es nördlich der Inselhauptstadt Mataram.
2 Resorts kamen in die nähere Auswahl.
Sheraton***** mit einem typischen Hotelgebäude -
Unsere Damen entschieden sich für das Merumatta…
Prima
Der nächste Schritt in der Planung waren die Hotels.
Bis auf zwei Städte fand ich in allen Städten passende Hotels bei Booking.com. Dabei war zu beachten, dass manche im Zentrum bzw. Zentrumsnah sein sollten und andere nahe an Sehenswürdigkeiten wie z.B. den Nationalparks liegen.
Aber das waren noch nicht alle Vorbereitungen.
1. Zunächst musste Online auf der Internetseite der Chinesischen Einwanderungsbehörde ein mehrseitiges Formular ausgefüllt werden.
Dazu musste man als erstes den Reisepass als Foto in einer bestimmten Größe hochladen. Anschließend wurde dieser wohl elektronisch ausgelesen, denn auf den nachfolgenden Formularseiten waren die relevanten Felder bereits ausgefüllt.
Da sollten viele andere Länder, einschl. Deutschland, mal in den Unterricht gehen!
Nachdem das Formular ausgefüllt und abgeschickt war, kam bereits nach wenigen die Genehmigung zur Einreise per Mail.
2. "Great Firewall of China"
Das System blockiert den Zugang zu ausländischen Websites, Apps und sozialen Medien wie Google, YouTube, Wikipedia, Facebook, WhatsApp und Instagram, während es gleichzeitig die im Inland erlaubten Inhalte streng zensiert und überwacht.
Ausländer können aber oftmals mit technischen Hilfsmitteln die Sperrungen umgehen.
Das ist zwar strafbar, aber bisher ist wohl noch nie ein Ausländer dafür bestraft worden.
So wechselte ich im Iphone auf eine E-
In einem zweiten Schritt habe ich dann auch das von der Telekom angebotene VPN installiert.
Aller guten Dinge sind drei. Ich habe immer ein zweites Smartphone dabei, dass ich normalerweise nur als Backup Medium benutze. Nun habe ich es um eine E-
4. In China wird kaum noch mit Bargeld bezahlt. Selbst an den kleinsten Verkaufsständen und Restaurants wird bargeldlos mit dem Handy bezahlt.
Mit dem Handy bezahlt heißt, dass es in China zwei Apps gibt.
Ali-
Da ich ja bereits WeChat installiert hatte, war es relativ einfach, dort auch meine Kreditkartendaten zu hinterlegen.
Sicherheitshalber habe ich aber auch Ali-
3. Da wir ständig mit Lisa kommunizieren müssen und Lisa nicht über Whatssapp verfügt musste eine andere Lösung her. Das chinesische Gegenstück von Whatsapp ist WeChat. So habe ich diese App auf meinem Smartphone installiet. Aktiviert werden konnte sie aber nur über eine chinesische Person.
Also Lisa per Mail angeschrieben und sie hat dann in WeChat eine Bürgschaft für mich übernommen. Insgesamt haben wir über 100 DIN-
Das Bezahlen mit WePay ist sehr einfach. In allen Geschäften hängen überall kleine grüne Schilder mit einem QR-
An der Kasse sieht der Verkäufer dann die notwendigen Daten des Käufers und kann mit einem Klick den Zahlbetrag übertragen. Der Käufer bestätigt den Betrag und der Kauf ist abgeschlossen -
Bis etwa umgerechnet 25 Euro ist der Vorgang für beide Seiten gebühenfrei, auch für Ausländer.
China
Etwa 4 Wochen vor unserer Reise wurde ich von Trip.com informiert, dass unser Flug am 24. August 2026 Nachmittags nicht durchgeführt wird.
Als Alternative bot man an, am nächsten Tag morgens um 8:30 Uhr zu fliegen.
Na ja, eine Wahl hatten wir nicht und so stimmten wir der Änderung zu.
Das bedeutete wiederrum, dass wir in Kuala Lumpur über Nacht bleiben müssen. In Flughafennähe fanden wir dann auch ein vernünftiges Hotel.
Etwa 2 Wochen vor unserer Reise kam die nächste Nachricht. Diesesmal von "Explorer Fernreisen". Auch unser Fernflug wurde geändert. Allerdings nur um 30 Minuten auf dem Hinflug.
Beim Online CheckIn stellte ich dann fest, dass für unsere Rückflüge bereits Sitzplätze vergeben waren. Seltsam. Warum konnte ich mir nicht erklären.
Später erkannte ich den Grund.
Aufgrund neuerer Kriegshandlungen in der "Straße von Hormus" haben wohl viele Fluggäste ihre Flüge nach Dubai storniert. Deshalb wurde für den Rückflug statt des angekündigten Airbus A380 eine kleinere Boing 777 eingesetzt. Durch diese Änderung wurden die bereits gebuchten Fluggäste auf das andere Flugzeug und dessen Sitzplätze verteilt.
Endlich war dann der 4. August 2026 erreicht.
Mit Arno und Birgit hatten wir vereinbart, dass wir uns in Düsseldorf am CheckIn Schalter treffen.
Pünktlich um 9:30 Uhr holte uns Andrea zu Hause ab und nach rund 30 Minuten waren wir am Airport. Arno und Birgit waren noch nicht da. So suchten wir uns eine Sitzgelegenheit und warteten ein paar Minuten. Dann waren wir vollständig und unsere Reise konnte beginnen.
Wir waren natürlich viel zu früh und so mussten wir auf die Öffnung der CheckIn Schalter warten.
Und dann durften wir endlich hinein.
Auch wenn wir nur in der Holzklasse fliegen, der Airbus A380 ist schon anders als alle anderen Flugzeuge. Man hat merkbar mehr Platz, es ist wesentlich leiser und das Unterhaltungsprogramm am Multimediabildschirm ist sehr sehr umfangreich.
Front / Cockpitkamera:
Nach vorne gerichtet, bietet den Blick in Flugrichtung über den Boden oder nach vorn aus dem Bugbereich.
Heckkamera:
Zeigt das gesamte Flugzeug von oben hinten am Leitwerk (inklusive Blick auf die Tragflächen und den Rumpf)
Bodenkamera:
Nach unten gerichtet, zeigt den direkten Blick auf den Boden oder die Wolken unter dem Flugzeug.
Klasse finde ich die Möglichkeit, den Flug aus 3 verschiedenen Kamerapositionen verfolgen zu können:
Nach 6,5 Stunden landeten wir kurz vor Mitternacht in Dubai.
Der Zwischenaufenthalt dauerte hier knapp 3 Stunden.
Dubai im Landeanflug.
Wer findet das höchste Gebäude der Welt
-
auf dem Foto?
Knapp 3 Stunden Aufenthalt in Dubai. Danach ging es mit einem anderen Airbus A380 weiter.
Nach weiteren 8:40 Stunden landeten wir in Shanghai.
Im Landeanflug konnten wir sehr schön die Trasse des Maglev -
Nachdem wir unsere Koffer hatten folgten wir den Schildern zum Maglev. Nach rund 15 Minuten erreichten wir den Ticketschalter und kauften 4 Tickets. Auf chinesisch fragte uns der Schalterbeamte nach unseren Flugtickets. Warum war mir nicht klar. Erst später erklärte mir Lisa, dass für Fluggäste ein reduzierter Preis gilt -
Für die 29 Kilometer lange Strecke benötigte der Maglev genau 8 Minuten mit einer Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h.
Bis 2024 war die Höchstgeschwindigkeit noch 431 km/h -
An der Endstation angekommen suchten wir uns ein Taxi. Gehofft hatten wir, dass dort ein größeres Fahrzeug stehen würde, da wir ja unser ganzes Gepäck dabei hatten. Nein, es standen nur normale Taxilimusinen dort. Plan B: Wir nehmen 2 Taxen. Also beiden Fahrern unsere Hotelbuchung gezeigt -
Fast zeitgleich kamen wir am Hotel an.
1. Hotel: Metropolo Xin Cheng Hotel
Gegen 19 Uhr kamen wir im Hotel an. Eingecheckt und dann rasch ein wenig frisch gemacht, umgezogen und dann hinaus in die City.
Unser Plan war es, in unserem damaligen Stammrestaurant, dem "Haize Restaurant" zu essen und anschließend noch ein wenig auf dem Bund spazieren zu gehen sowie die Skyline von Pudong zu genießen.
Unser Hotel war nur wenige Gehminuten von der berühmten riesigen Einkaufsmeile, der "Nanjing Road" entfernt.
Um zum Restaurant zu kommen, mussten wir zunächst etwa einen Kilometer auf der "Nanjing Road" laufen.
Da wir bereits im September 2018 und Januar 2019 dort waren, war die Orientierung nicht sehr schwer.
Mit uns waren wieder 1,2 Milliarden Chinesen unterwegs -
Etwa 100 Meter nach der MetroStation kommt rechts eine kleine Seitenstraße, dort hinein und weitere 50 Meter auf der rechten Seite. So gedacht.
Inzwischen befanden sich dort mehrere Restaurants, sodass wir das Haize (der Name wurde wohl auch geändert) nicht auf Anhieb fanden. Ein Foto vom Innenraum hatte ich dabei. Anscheinend wurde kräftig renoviert, aber nach einigem Suchen fanden wir es.
Pudong am Abend
The Bund
Am "Bund" stehen im nördlichen Teil noch 52 kleinere und größere beeindruckende Kolonialbauten aus britischer Zeit.
Nach unserem ersten Abendessen waren wir wieder gestärkt und liefen rund 600 Meter bis zum "Bund", die Uferpromenade am Huangpu Jiang Fluß von Shanghai.
Von hieraus hat man einen tollen Blick auf die Skyline von Pudong.
Am Bund blieben wir nur rund 20 Minuten, zu müde waren wir, denn wir waren nun fast 32 Stunden unterwegs ohne richtigen Schlaf…
Am nächsten Morgen beendeten wir gegen 10 Uhr unser Frühstück und waren bereits um 11 Uhr wieder am "Bund".
Wir planten eine Stadtbesichtigung mit einem "Hop on Hop off Bus".
Nach meinem Reiseführer sollte die nächste Haltestelle am nördlichen Bund in Höhe der "Waibaidu Bridge" sein.
Um dorthin zu kommen mussten wie etwa 700 Meter am Bund entlang laufen.
So konnten wir die Skyline auch prima bei Tageslicht bewundern -
Pudong am Morgen
Als wir an der Brücke ankamen war dort aber nirgends eine Haltestelle zu sehen. So fragten wir einen der überall herumlaufenden Securitykräfte. Nachdem ich ihm ein Foto eines solchen Busses gezeigt hatte, verstand er was wir wollten und nach rund 200 Meter zurück auf der anderen Straßenseite fanden wir auch die Haltestelle.
Die Rundfahrt dauerte etwa 1,5 Stunden und 14 Haltestellen. Wir waren an keiner Haltestelle ausgestiegen um zunächst eine Übersicht der zu bekommen. Nach der ersten Runde sind wir dann an der 4. Haltestelle, am "YuGarden" ausgestiegen.
Von hier aus waren es nur wenige Minuten bis zum "Yu Garden" und dem riesigen "Chenghuangmiao Center".
Es verbindet traditionelle Architektur der Ming-
Zuerst gingen wir zum und durch das Chenghuangmiao Center.
Auf dem Weg dorthin benutzten wir die Toiletten eines kleinen mehrstöckigen Kaufhauses.
Diese Toiletten gehörten zu den "saubersten" Toiletten auf dieser Reise.
In der Wartezeit schaute ich mich mit der Kamera ein wenig um.
Per Zufall gerieten wir an einen Ausgang des Yu-
Der Yu-
Nach dem Besuch des Yu-
Davor ging es aber noch ZickZack durch die vielen, überall abgestellten, Elektroroller.
Herzlich war die Begrüßung.
Wir besprachen fast 3 Stunden Lng unsere geplante Tour. Hauptsächlich ging es dabei um die verschiedenen Fortbewegungsmittel und deren Dauer.
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Während dieser Besprechung fragte Lisa plötzlich nach der Größe unserer Koffer. Wichtig war ihr diese Angabe, weil sie entsprechend der Größe, passende Fahrzeuge für uns reservieren musste. Immerhin hatten wir 4 große Koffer und
4 Rucksäcke dabei. Und auch Lisa hatte zwei Gepäckstücke. Dazu kam, dass wir einschließlich dem jeweiligen Fahrern 6 Personen waren. Wunschgemäß machten wir Fotos damit Lisa diese jeweils an die Autovermietungen senden konnte.
Etwa 30 Minuten nach der Besprechung trafen wir uns wieder in der Hotellobby. Wir hatten Hunger. Lisa kannte ein gutes Restaurant in der Nähe. Als wir dort ankamen, hatte es leider geschlossen. Egal, nach wenigen Minuten fanden wir anderes.
Mit Lisas Hilfe und einigen Fotos auf der Speisekarte konnten wir unser Essen bestellen. Lecker war es.
Danach nichts wie zum Hotel zurück… -
Der nächste Tag begann bereits um 9 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück und um 10:15 Uhr starteten wir mit Lisa zu unserer Pudong Tour.
Eigentlich wollte ich die Aussicht auf die Stadt vom „Oriental Pearl Tower“ aus sehen. Lisa hatte zwei Gründe die dagegen waren:
1. Laut ihrer App war mit gut 2 Stunden Wartezeit zu rechnen und
2. Hat man vom viel höheren „Shanghai Tower“ aus eine wesentlich bessere Aussicht. Also sind wir zum Shanghai Tower gelaufen.
Lisa kaufte unsere Ticket's und nach wenigen Minuten waren wir im Atrium. Dort gab es eine Ausstellung zum Bau und den technischen Highlights des Gebäudes. Der Tower ist mit 632 Metern das höchste Gebäude in China und das drittgößte Gebäude der Welt. Die Aussichtsplattform ist in der 118. und 119. Etage. Einer der 106 Aufzüge brachte uns in 55 Sekunden mit einer Geschwindigkeit von fast 64 km/h in 546 Meter Höhe.
Nach rund 2 Stunden verließen wir das höchste Gebäude von Shanghai und sind in Richtung „Oriental Pearl Tower“. Unser Weg führte uns quer durch die Stahl-
Bei 38 Grad Hitze freuten wir uns nun auf die klimatisierte Shopping Mall und schlenderten langsam dadurch…
Nach dieser abwechslungsreichen Abkühlung fuhren wir mit dem Taxi wieder zum Hotel zurück. Bis zu unserer nächsten Aktivität hatten wir nun knapp 2 Stunden Zeit. Wieder benutzten wir ein Taxi um nun zur Raffles City -
Lisa fragte uns am Vorabend, ob wir eine Dinnershow sehen wollten. Sie hat uns diese kurz beschrieben und einige Bilder auf ihrem Smartphone dazu gezeigt.
Klar, natürlich wollten wir.
Gegen 18 Uhr war der nächste Taxi-
Bei dem Kulturspektakel handelte es sich um eine zweistündige, interaktive Kombination aus traditionellem Dunhuang-
Die Show fand in einem imposanten, 14 Meter hohen Rundtheater statt. Mithilfe von wechselnden Lichtspielen und Projektionen verwandelte sich der Raum in die unendliche Weite der Wüste Gobi oder in das Innere der historischen Mogao-
Zu traditioneller Musik gleiten Künstlerinnen als „fliegende Apsaras“ (himmlische Wesen) an Seilen von der Decke herab. Ihre wirbelnden Seidenbänder erzeugen die Illusion, die antiken Wandmalereien von Dunhuang würden lebendig werden. Ergänzt wird dies durch kraftvolle Vajra-
Die Darbietungen erzählen epische, geschichtliche Dramen – unter anderem wird die berühmte Reise des buddhistischen Mönchs Xuanzang entlang der alten Handelsrouten theatralisch entfaltet.
Das gesamte Dinner folgt einer festen Choreografie. Jeder kulinarische Gang ist direkt mit einer bestimmten Legende und der dazugehörigen Showeinlage verwoben. Da die Künstler während der gesamten Zeit intensiv mit dem Publikum interagieren, werden die Gäste selbst Teil des historischen Spektakels.
Jeder Platz und jeder Einzelteller ist Teil einer präzisen 3D-
Bevor ein Gang serviert wird, „erzählt“ die Lichtprojektion direkt auf der Tischoberfläche und dem Geschirr die Legende des Gerichts. Passend zur Musik fließen beispielsweise animierte Seidenbänder, Wüstensand oder florale Muster der Tang-
Sobald das Essen auf den Tisch gestellt wird, reagiert die digitale Projektion darauf und umrahmt die Speisen kunstvoll mit Lichteffekten.
Das Menü ist als chronologischer, mehrteiliger Palast-
Die Gerichte sind wie Kunstwerke aus den Mogao-
Das Bühnenprogramm kombiniert klassischen chinesischen Tanz, spektakuläre Lichteffekte, Akrobatik und Musik aus den westlichen Regionen:
• Mythical Feitian („Fliegende Apsaras“): Tänzerinnen schweben an hauchdünnen Drahtseilen (Wire-
• Erweckung des Vajra: Ein energiegeladener Akt, der traditionelle chinesische Donnertrommeln mit industrieller elektronischer Musik, Kehlkopfgesang und modernen Lasereffekten kreuzt.
• Hu-
• Zeremonie des Regengebets: Ein inszeniertes Naturereignis, das echte Flammenwerfer-
• Die Pilgerreise: Erzählerische Abschnitte, die unter anderem die beschwerliche spirituelle Reise des Mönchs Xuanzang nacherzählen.
• Dunhuang Karneval: Ein mitreißendes Finale im Broadway-
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