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13. Juli 2025 -
Übernachtung: Wohnmobilstellplatz
Wohnmobilstellplatz:
Füssener Str. 27,
86989 Steingaden
Wohnmobilstellplatz: Heidenheimer Str. 115,
89312 Günzburg
Wohnmobilstellplatz: Wiesensteig Schöntalweg,
73349 Wiesensteig
Die Idee zu dieser Reise entstand bereits 1,5 Jahre vorher. In 2025 schenkten wir Marcus zum Geburtstag 3 Eintrittskarten für das Legoland Deutschland in Güunzburg.
Leider konnten wir diese Reise in 2025 nicht durchführen, weil Petra im Juni nochmals an ihrer verunfallten Schulter operiert wurde und Marcus später im Jahr auch keine Termine frei hatte.
So konnte ich die Eintrittskarten für das Jahr 2026 gutschreiben lassen welche wir dann in dieser Reise einlösten.
Da ich unbedingt auch mal die schönen kleinen Kirchen im Allgäu sehen wollte, dehnten wir diese Tour noch ein wenig in Richtung Süden aus.
Bis zu unserem ersten Ziel im Allgäu waren es knapp 700 Kilometer, also nicht an einem Tag zu schaffen.
So starteten wir nach unserem späten Frühstück und kamen staulos nach rund 450 Kilometer gegen 17 Uhr auf dem kleinen Wohnmobilstellplatz in Wiesensteig an. Um zum Stellplatz zu kommen, muss man bis zum Ende einer Straße fahren die dann in einem Landwirtschaftsweg endet. Diesen mussten wir dann ebenfalls bis zu seinem Ende, rund 2 Kilometer, durchfahren. Dann kamen wie zu einer Lichtung die zwischen bewaldeten Hügeln und Wiesen liegt. Hier gab es nur noch ein Gebäude der Bergwacht und eine kleine Schulungsspringschanze, die natürlich nicht in Betrieb war. Etwas abseits von uns stand noch ein kleiner Kastenwagen, ansonsten waren wir munterseelend alleine. Richtig toll war das. Angst hatten wir keine und so verbrachten wir die Zeit bis zur Dämmerung vor dem Wohnmobil und hatten dann auch eine ruhige Nacht. Am nächsten Morgen kamen immer mal wieder einzelne Wanderer oder Spaziergänger vorbei.
Was war das doch für ein toller Stellplatz…!
Am nächstemn Morgen ging es dann weiter. Rund 300 Kilometer waren es noch bis Steingaden im Alpenvorland.
Dort gab es an einem Restaurant einen privaten kleinen Wohnmobilstellplatz für 3 Fahrzeuge. Wir hatten Glück und konnten uns den schönsten aussuchen. Natürlich nahmen wir den äußersten Platz der direkt an einer Wiese mit einem dahinter liegenden Bach lag. Hinter dem Bach war ein schmaler Wanderweg der direkt in ein Waldgebiet führte.
Auch auf diesem Stellplatz waren wir ganz alleine und hörten für drei Tage das plätschern des Baches.
Auch das war wieder ein toller Stellplatz…!
Diesen Stellplatz hatte ich gewählt, weil er zwischen zwei sehenswerten Kirchen liegt. Da ist zum einen in etwa 10 Kilometer Entfernung die Wieskirche in Wies, einem Stadtteil von Steingaden und zum anderen in rund 16 Kilometer Entfernung die Klosterkirche Mariä Geburt in Rottenbuch.
2 Kirchen, 2 Tage = 2 x prima radeln…!
Zuerst radelten wir am nächsten Tag zur Klosterkirche nach Rottenbuch. Unser Fahrradnavi fand wieder herrlich abgelegene kleinere Wege quer durch die etwas hügelige Landschaft. Kein Auto störte unsere Tour.
Das Kloster Rottenbuch ist ein ehemaliges Augustiner-
Nachdem wir auch noch den dazugehörigen Friedhof besichtigten radelten wir zufrieden zum Duomobil zurück. Des Rest des Tages hörten wir dem Plätschern des Baches zu…
Am nächsten Tag radelten wir in die Gegenrichtung, Wies. Die Strecke war nur halb so lang wie am Vortag und unser Garmin Fahrradnavi fand wieder wunderschöne kleine abseits gelegene Wege, sodass wir bereits gegen 12 Uhr an der berühmten Wieskirche waren. Wir staunten bei der Ankunft über die zahlreichen Touristen, Touristenbusse, Touristengeschäfte, Cafe´s und Restaurants. So viel hatten wir nicht erwartet.
Gottseidank waren aber in der Kirche nur wenige Touristen…
Die Wieskirche ist eine römisch-
Der Hochaltar mit dem Gnadenbild des gegeißelten Heilands ist Ziel und Zweck des Raumes.
Nach der Kirchenbesichtigung und einen Rundgang über das Kirchengelände fuhren wir im ZickZack zum Wohnmobil zurück. Unterwegs kamen wir auch an einen schön gelegenen See vorbei -
Auch die Alpen waren waren bereits zu sehen…
Den Rest des Tages verbrachten wir vor und später im Wohnmobil bei weiterhin bestem Sommerwetter und das, obwohl die Apps Regen vorhersagten…
Am nächsten Morgen ging unsere Reise weiter. Hauptziel war ja das Legoland bei Günzburg. Dort hatten wir einen Stellplatz auf einem Bauernhofcamping reserviert. Als wir dort nach ca. 250 Kilometern ankamen, war leider niemand vor Ort.
Und das war gut so, denn der Platz so mitten zwischen den nicht gerade sauberen Hofgebäuden und Wegen gefiel uns überhaupt nicht.
Also wieder rein ins WoMo und auf zum Wohnmobilstellplatz der Stadt Günzburg. Er lag nur rund 900m von der Altstadt entfernt und brachte uns zum Staunen. Ein wirklich schöner und großer Platz mit allen Einrichtungen die man so als Camper benötigt.
Auch eine Eckparzelle war noch frei und so hatten wir wieder einen tollen Stellplatz im Grünen.
Den Nachmittag nutzten wir für einen schönen Spaziergang durch die Altstadt von Günzburg. Rasch fanden wir auch die von Marcus gebuchte Unterkunft.
Den Rest des Tages verbrachten wir wieder bei bestem Sommerwetter vor und später im Wohnmobil.
Am frühen Abend radelte ich im Auftrag von Petra zu einem Discounter in rund 4 Kilometer Entfernung. Etwa 1 Kilometer vor dem Geschäft stellte ich fest, dass der Hinterreifen an meinem E-
Was nun?
Ok, ich musste schieben. Zuerst einmal zum Discounter um die fehlenden Zutaten für unser Mittag-
Leider war die kürzeste Strecke aber die mit den meisten Steigungen, aber das bemerkte ich erst nach den 2. Kilometer… Also schieben, schieben und nochmals schieben -
Nach ca. 1,5 Stunden war ich dann endlich, erschöpft wieder auf dem Wohnmobilstellplatz.
Auf dem Weg dorthin überlegte ich mir, wie ich das Fahrrad wieder repariert bekomme. Es war Sonntag und alle Geschäfte waren natürlich geschlossen.
Dann aber hatte ich die rettende Idee. Der ADAC kann helfen. Ich erinnerte mich, irgendwo mal gelesen zu haben, dass die Gelben Engel nun auch bei Fahrradpannen helfen.
Also rasch angerufen und nach wenigen Minuten erhielt ich die Bestätigungsmal, dass in ca. 45 Minuten ein Pannenhelfer bei mir sein würde. Aus 45 Minuten wurden aber 2,5 Stunden. Egal, gegen 22 Uhr war er dann da. Er hatte sogar einen Fahrradständer dabei, der auf die Anhängerkupplung gesteckt wurde. Nach ca. 30 Minuten war der Schlauch geflickt und ich durfte eine Proberunde fahren.
Prima, dann können wir ja doch am nächsten Tag an der Donau entlang radeln.
Es kam aber anders. Am nächsten Morgen war der Reifen wieder ohne Luft. Da hat der Flicken wohl nicht gehalten.
Also sind wir 2 Stunden am Mittag an der Donau entlanggelaufen…
Schön war es trotzdem.
Gegen 19 Uhr kamen dann auch Marcus, Betty und Roger zum Stellplatz.
Petra hatte für uns alle leckere Salate und Schnitzel zubereitet. Da aus unerklärlichen Gründen die volle Gasflasche leer war, mussten die Schnitzel in der Friteuse gebraten werden -
Wir verabredeten uns für den nächsten Tag um 10:30 Uhr. Dann wollten wir gemeinsam zum Legoland fahren.
Der nächste Tag begann für uns bereits um 8 Uhr in der Frühe. Es war Montag und die Geschäfte öffneten wieder. Ein V-
So machten wir rasch das WoMo fahrbereit, reservierten unsere Parzelle mit dem Tisch und den Stühlen, der Kabeltrommel und der Fussmatte.
Nach ca. einer Stunde waren wir wieder zurück und konnten endlich wieder Kaffee kochen.
Pünktlich war Marcus dann auch da. Er parkte außerhalb am Zaun aber in Höhe unseres Wohnmobils. So konnten wir rasch sein Auto ausräumen und den Kindersitz u.a. im WoMo verstauen. Dadurch war die Rückbank frei und wir konnten nun gemeinsam zum Legoland fahren.
Alles aus Legobausteinen…
Nach 5,5 Stunden beendeten wir zufrieden unseren Legolandausflug. Marcus und Familie mussten ja auch noch rund 300 Kilometer bis zu ihrem Urlaubsort in Österreich fahren. Zuvor machten wir aber noch einen Stopp bei einer Pizzeria. Hunger hatten wir. Meine Pizza mit Sardellen und Kapern schmeckte wieder Spitze…
Kurz vor 18 Uhr brachte uns Marcus wieder zum Wohnmobilstellplatz zurück und wenige Minuten später verabschiedeten wir uns.
Am nächsten Tag (Dienstag) nach unserem späten Frühstück starteten wir unsere Rückfahrt nach Hause. 550 Kilometer bis zum Bistard. Nach knapp 7 Stunden waren wir gegen 18 Uhr wieder daheim, staulos und problemlos…