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16. Juli 2008 - 01. August 2008



2008 Südfrankreich

Gesamtstrecke: 2800 km



Übernachtung: FreiStehen, Campingplatz, Wohnmobilstellplatz:

Campingplatz: Camping Jungfrau AG

Weid 406, 3822 Lauterbrunnen













FreiStehen: Friedhof Parkplatz bei

14100 Asti











Campingplatz: Camping Parc Saint Michel

Plateau Saint-Michel, Rte des Ciappes de Castellar, 06500 Menton












Wohnmobilstellplatz: Tamaris

83350 Ramatuelle














FreiStehen: Fläche neben Landstraße in den Italienischen Alpen











FreiStehen: Grundstück eines Bauern

in Baden Würtemberg











Eigentlich hatten wir uns das Wohnmobil nur für unsere Wochenendtouren gekauft.

Schon nach ein paar Touren änderte sich das.

Wir beschlossen, neben der jährlichen Fernreise nun auch Wohnmobilurlaube zu machen.


Für die erste WoMo Urlaubstour wählten wir als Ziel das kleine, aber berühmte französische Städtchen St. Tropez.

Bei der Streckenplanung fielen uns weitere bekannte Orte auf und wir beschlossen, dort jeweils einen Zwischenstop einzulegen.

Der Weg über die Alpen sollte der schnellste sein, was zur Folge hatte, dass wir in der Zentralschweiz in Lauterbrunnen unseren allerersten Campingplatz anfuhren. Dieser war sehr gut besucht, sodass wir nur noch eine Parzelle mit Blick auf das Sanitärgebäude bekommen hatten. Was war das für ein Erlebnis. Liefen doch da so viele Camper mit ihren Körben und Taschen, gefüllt mit Geschirr, Töpfen und anderen Kochutensilien dorthin. Es dauerte etwas, bis wir verstanden, dass dort gespült wurde. Wir erledigen aber den Abwasch im Wohnmobil - das wird sich auch nie ändern…



In Lauterbrunnen unternehmen wir eine Fahrradtour durch das Tal mit seinen zahlreichen Wasserfällen, einen Spaziergang durch die Stadt Lauterbrunnen inkl. Friedhof und einen Ausflug zu den Trümmelbach Wasserfällen:



Nach Lauterbrunnen ging es dann über den Lötschenpass in den Berner Alpen nach Italien:



Unseren nächsten Zwischenstop legten wir dann nahe der italienischen Stadt Asti ein. Nachdem wir einen Übernachtungsplatz auf einem Parkplatz an einem Friedhof gefunden hatten, sind wir am Spätnachmittag noch ein wenig durch das kleine Städtchen gelaufen:



Da es im Bereich Nizza und Monaco keine stadtnahen Campingplätze gab, sind wir in die Nachbarstadt Menton ausgewichen.

Als wir im Zentrum von Menton angekommen waren, sahen wir auch rasch einen Wegweiser zum Campingplatz. Was uns der Campingführer aber verschwiegen hatte war schon der Hammer. Um zum CP zu kommen mussten wir eine steile und enge Serpentinenstraße  hinauf fahren. Zwar laf der CP mitten in der Stadt, tronte aber auf einem großen Hügel. Auch der CP war terrassenartig angelegt und wir erhielten eine Parzell ganz oben. Mit den dort stehenden Bäumen war dies schon eine Herausforderung. Belohnt wurden wir aber mit einer grossartigen Aussicht.

Wenn wir zur Stadt gehen wollten, mussten wir eine sehr lange Treppe dem Hang hinunter gehen - und natürlich auch hinauf… Spaziergänge in der City und ein Nachmittag am Strand waren sehr erlebnisreich.

Da Menton durch eine Bahnlinie mit Nizza und Monaco verbunden ist, konnten wir prima diese beiden Städte erreichen.

Alle 20 Minuten fuhr ein Zug von Menton nach Monaco und Nizza. Für die rund 10 km bis nach Monaco benötigte er knapp

20 Minuten.

In Monaco angekommen fiel uns direkt eine ganz andere Atmosphäre als in Menton auf. Hier war alles noch hektischer und es gab überall Edelgeschäfte, Luxusautos und große Yachten, teil so groß wie Kreuzfahrtschiffe. An den Berghängen klebten unzählige Hochhäuser und auf einem anderen Hügel thronte der Fürstenpalast und die Cathédrale de Monaco. Auch die Wachablösung schauten wir uns an.

Die Weiterfahrt von Monaco nach Nizza dauerte nur auch nur rund 20 Minuten. Hier war es doch merklich ruhiger. Zwar gab es auch hier ein Luxusleben, aber eben auch eine große Altstadt mit zahlreichen Geschäften und Restaurants. Wir verbrachten mehr Zeit in der Altstadt als unten am riesigen Hafen.

Nach vier Tagen in dieser Region sinf wir dann zu unserem Endziel dieser Tour nach St. Tropez weitergefahren. St. Tropez selber verfügte über keinen Wohnmobilstellplatz oder gar einen Campingplatz. In der benachbarten Gemeinde Ramatuelle

fanden wir aber einen Wohnmobilstellplatz der noch einen Stellplatz frei hatte und direkt am Strand lag.

Allerdings waren die Stellplätze so eng, dass man noch nicht einmal eine Markise voll ausfahren konnte. Aber egal, wir waren ja tagsüber eh meist nur am Strand. Das Städtchen ist aber auch sehr sehenswert. Nicht nur der große Hafen mit all seinen Yachten, sondern auch abseits in der Altstadt, die kaum von Urlaubern besucht wird (wahrscheinlich weil es dort kaum Geschäfte und Restaurants gibt).

Für die Rückfahrt nahmen wir uns 3 Tage Zeit mit 2 Übernachtungen. Beide Übernachtungen erfolgten FreiStehend.

Zum einen wählten wir einen kleinen Parkplatz direkt an der Landstraße, aber mit einem herrlichen Blick auf die schneebedeckten Alpenberge in der Ferne. Wir fanden diesen Platz so toll, dass wir ihn auch noch zum Holzkohlegrillen nutzten.

Die zweite Übernachtung fand dann in Baden-Würtemberg statt. hier suchten wir uns einen Bauernhof aus. Der Besitzer war sehr freundlich und zeigte uns einen Platz wo wir übernachten durften. Was wir jedoch nicht beachteten war, dass am Ende des Hofes große Misthaufen lagen und diese wurden von unzähligen Fliegen gewohnt, die neugierig auch zu uns flogen…

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Übersicht-Kurztouren

Ziele:

#Lauterbrunen2 #Loetschenpass #Asti

Lauterbrunnen (CH)

Alpen/Löschenpass (I)

Asti (I)

#Menton #Monaco #Nizza

Menton (F)

Monaco (MC)

Nizza (F)

#Tropez

St. Tropez (F)